18.02.2011
Kreistag und Landwirte werden instrumentalisiert
Die FDP-Kreistagsfraktion lehnt einen Antrag der Grünen, in dem diese einen Verzicht auf gentechnisch veränderte Pflanzen auf den kreiseigenen landwirtschaftlichen Flächen und eine Ermahnung an die regionale Landwirtschaft fordern, unter Hinweis auf Signifikanz und sachliche Zuständigkeiten ab.
„Die Grünen haben es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht, Landes- und Bundespolitik in den Kreistag zu tragen. Der aktuelle Antrag entbehrt jedoch jeglicher Grundlage, da der Kreis Paderborn überhaupt keine landwirtschaftlichen Flächen in der Bewirtschaftung bzw. in Verpachtung hat!“ so Jan Lackmann, liberaler Fraktionsvorsitzender. Als unbedingt notwendig erachten die Liberalen eine Kennzeichnung gentechnisch veränderter Saatmittel bzw. landwirtschaftlicher Erzeugnisse, um sowohl dem Landwirt als auch dem Endverbraucher transparente Entscheidungsgrundlagen anzubieten.
Dies sei aber nicht Thema eines Kreistags, sondern müsse auf europäischer und bundesrechtlicher Ebene entschieden werden. „Gentechnik gehört heute in den meisten Produktionsbereichen zur Realität. In einer globalisierten Welt können auch die Grünen das Rad nicht mehr zurückdrehen. Was wir brauchen, ist eine Information und eine echte Wahlfreiheit der Verbraucher“ fordert Lackmann.
„Die Grünen instrumentalisieren die Ängste der Verbraucher beim Thema Gentechnik ohne politische Zuständigkeit des Kreistages. Dahinter steckt offensichtlich der Versuch, das „Wutbürgertum“ auch in den Kreis Paderborn zu holen und Stimmung gegen Landwirte zu machen“ macht der FDP-Kreistagsabgeordnete Marcel Welsing deutlich. Das entlarve die unsachgemäße Taktik, die die Grünen aktuell bundesweit praktizieren.
Dieser Antrag bedeute zudem eine zusätzliche Belastung der heimischen Landwirtschaft. „Wer gentechnikfrei produzieren möchte, braucht dafür nicht den erhobenen Zeigefinger des Landrats. Solche Entscheidungen muß jeder Landwirt als Teil seiner wirtschaftlichen Freiheit eigenständig fällen und transparent machen. Der Antrag der Grünen läuft komplett leer“ so Lackmann und Welsing. (mw)
Grüne spielen mit Ängsten der Verbraucher
„Die Grünen haben es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht, Landes- und Bundespolitik in den Kreistag zu tragen. Der aktuelle Antrag entbehrt jedoch jeglicher Grundlage, da der Kreis Paderborn überhaupt keine landwirtschaftlichen Flächen in der Bewirtschaftung bzw. in Verpachtung hat!“ so Jan Lackmann, liberaler Fraktionsvorsitzender. Als unbedingt notwendig erachten die Liberalen eine Kennzeichnung gentechnisch veränderter Saatmittel bzw. landwirtschaftlicher Erzeugnisse, um sowohl dem Landwirt als auch dem Endverbraucher transparente Entscheidungsgrundlagen anzubieten.
Dies sei aber nicht Thema eines Kreistags, sondern müsse auf europäischer und bundesrechtlicher Ebene entschieden werden. „Gentechnik gehört heute in den meisten Produktionsbereichen zur Realität. In einer globalisierten Welt können auch die Grünen das Rad nicht mehr zurückdrehen. Was wir brauchen, ist eine Information und eine echte Wahlfreiheit der Verbraucher“ fordert Lackmann.
„Die Grünen instrumentalisieren die Ängste der Verbraucher beim Thema Gentechnik ohne politische Zuständigkeit des Kreistages. Dahinter steckt offensichtlich der Versuch, das „Wutbürgertum“ auch in den Kreis Paderborn zu holen und Stimmung gegen Landwirte zu machen“ macht der FDP-Kreistagsabgeordnete Marcel Welsing deutlich. Das entlarve die unsachgemäße Taktik, die die Grünen aktuell bundesweit praktizieren.
Dieser Antrag bedeute zudem eine zusätzliche Belastung der heimischen Landwirtschaft. „Wer gentechnikfrei produzieren möchte, braucht dafür nicht den erhobenen Zeigefinger des Landrats. Solche Entscheidungen muß jeder Landwirt als Teil seiner wirtschaftlichen Freiheit eigenständig fällen und transparent machen. Der Antrag der Grünen läuft komplett leer“ so Lackmann und Welsing. (mw)



